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- Schlangenstein
Im Jahre 1787 beauftragte der Herzog Carl August, zu Ehren seines Freunds Johann Wolfgang von Goethe, den Bildhauer Martin Gottlieb Klauer den Schlangenstein zu fertigen. Er entstand nach antikem römischen Vorbild und wurde am linken Ilmsteilufer aufgestellt. Der originale Schlangenstein befindet sich heute im römischen Haus, da er verwitterte und auch durch den zweiten Weltkrieg beschädigt wurde.
Seit 1968 steht an der selben Stelle im Park an der Ilm eine Kopie des Schlangensteins. Diese wurde von Franz Dospiel aus rotem Sandstein errichtet und weiß angemalt.
Die Schlange windet sich um eine Säule und beißt in ein Brot, sie ist ein Symbol der Fruchtbarkeit Auf dem Stein findet man die Worte "Genio Huius Loci" - "Dem Geist dieses Ortes", bezogen auf eine Art Schutzgeist des Ortes.