Bischofrod

Beschreibung

Bischofrod ist eine malerische Gemeinde im Landkreis Hildburghausen im fränkisch geprägten Süden des Freistaats Thüringen. Die Gemeinde liegt idyllisch an der Südabdachung des Thüringer Waldes und wird von den Landesstraßen 2633 und 2634 durchquert. Bischofrod gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Feldstein und umfasst auch den Ortsteil Keulrod.

Die Geschichte von Bischofrod reicht weit zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf am 30. März 1262¹. Im frühen 17. Jahrhundert, zwischen 1604 und 1618, war Bischofrod von Hexenverfolgungen betroffen. Drei Frauen gerieten in Hexenprozesse, wobei eine Frau verbrannt wurde und eine andere, Ursula Geißenhämmer, trotz harter Folter kein Geständnis ablegte und schließlich freigelassen wurde.

Bis 1815 gehörte Bischofrod zum hennebergischen bzw. kursächsischen Amt Schleusingen und wurde dann Teil des Kreises Schleusingen in der neugebildeten preußischen Provinz Sachsen, bei dem es bis 1945 verblieb.

Heute ist Bischofrod ein ruhiger und beschaulicher Ort, der durch seine historische Bedeutung und die wunderschöne Natur besticht. Die evangelisch-lutherische Kirche im Ort ist ein weiteres Zeugnis der langen Geschichte und ein beliebter Anlaufpunkt für Besucher.

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