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- Engenstein
1311 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, sein Name deutet auf eine markante Engstelle im Bibertal hin. Östlich der Ortslage befand sich nach örtlicher Überlieferung die Burgstelle Engenstein, deren Steine beim Bau der Kirche in Biberschlag Verwendung fanden.
Die Burgstelle Engenstein ist eine abgegangene spätmittelalterliche Befestigungsanlage vom Typ Spornburg auf 460 m ü. NN in Südthüringen. Die dicht südöstlich vom gleichnamigen Ortsteil Engenstein der heutigen Gemeinde Schleusegrund im Landkreis Hildburghausen befindliche Anlage soll nach örtlicher Überlieferung in einem als „Röderwand“ bezeichneten Steilhang mit bis zu 20 Meter hohen Felsvorsprüngen gesessen haben. Zur Burgstelle führte ein als „Eselsweg“ bekannter schmaler Versorgungsweg in den etwa 40 Meter tiefer liegenden Biebergrund.
Noch im Dreißigjährigen Krieg fand nahe der Burgstelle ein Gefecht statt, gleichzeitig suchten in den dichten Wäldern und düsteren engen Tälern des oberen Schleusetales die verängstigten Bewohner des Vorlandes Schutz vor den plündernden und mordenden Heerhaufen. Der aus dem Nachbarort Oberneubrunn stammende Geograph und Historiker Georg Brückner bemerkt im zweiten Band seiner „Landeskunde des Herzogthums Meinigen“ die Verhältnisse zur Burg und dem Ort Engenstein.