Schleifkothengrund Steinbach

Beschreibung

Das ca. drei Kilometer lange, heute bewaldete Tal liegt am Oberlauf des Steinbachs und gilt als Wiege Steinbachs. Mithilfe der Kraft des Gebirgsbachs wurden die Rohlinge der Messerklingen in Arbeitsteilung bearbeitet. Die Ansammlung von sieben Schleifmühlen oder auch Schleifkothen, die je 100 m entfernt standen, gab dem Tal seinen Namen. Der Oberforstmeister Otto Schmidt aus Steinbach prägte auf Grundlage von Reisebeschreibungen aus dem 19. Jahrhundert auch den Namen „Kleine Steinbacher Schweiz“. Die Überreste einer Schleifkothe sind im Tal bis heute zu entdecken, für Wanderer am Messerweg oder dem Luther-Rundweg ein bezaubernder Ort, am dem Natur und die Geschichte Steinbachs aufeinander treffen.

Die Steinbacher Metallindustrie durchlief eine wechselvolle Geschichte, am Standort der vierten Schleifkote befindet sich heute das „Messerhaus", dessen Erzeugnisse im Grünen Baum oder der Tourist-Information verkauft werden und bis heute aufgrund der hohen Qualität sehr beliebt sind. Sie war als Steinbacher Wahrzeichen bekannt und stürzte 1959 ein.

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