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Das Projekt Machbarkeitsstudie


Der geplante Geopark erstreckt sich über weite Teile des südlichen und des zentralen Thüringer Schiefergebirges und des Frankenwaldes sowie deren Vorländer und überstreicht damit grenzüberschreitend sowohl thüringisches als auch bayerisches Territorium. In seiner bundesländerübergreifenden Erstreckung besteht eine der zentralen Besonderheiten des geplanten Geoparks.

Durch die unterschiedlichen landeseigenen Fördermöglichkeiten ist es notwendig, sowohl die territorialen, administrativen und die geotouristischen Planungen als auch die Gestaltung der späteren Trägerstruktur selbst landesbezogen durchzuführen. Dieser Umstand bedeutet in der Konsequenz, dass auf bayersicher und auf Thüringer Seite getrennte Antragstellungen realisiert werden müssen.

Daher wurde parallel zu der auf bayerischer Seite in Auftrag gegebenen und vorgestellten Machbarkeitsstudie für einen fränkisch - thüringischen Geopark im Raum Thüringer Schiefergebirge / Frankenwald im September 2007 durch den Verein „Naturpark Thüringer Schiefergebirge / Obere Saale" e.V. ein eigenständiges Projekt Machbarkeitsstudie Nationaler Geopark im Thüringisch - Fränkischen Schiefergebirge initiiert.

Diese Machbarkeitsstudie besteht im Wesentlichen aus 2 Teilen.

Der 1. Teil der Machbarkeitsstudie soll nach der Gliederung, die für eine spätere Begutachtung als Nationaler GeoPark gilt, aufgebaut sein. Grundlage sind dabei die „Richtlinien Nationale GeoParks in Deutschland“ des Bund-Länder-Ausschusses Bodenforschung vom 4.4.2006.

In der Machbarkeitsstudie sind demnach Aussagen zu folgenden Punkten getroffen:

1.           Kurzbeschreibung des Geoparks

2.           wissenschaftliche Bedeutung des
              Geoparks

3.           Grundzüge für eine nachhaltige
              Entwicklung des Geoparks

4.           Ansätze für einen Entwicklungsplan des
              Geoparks

 

Der 2. Teil der Machbarkeitsstudie legt den Schwerpunkt auf die Marketingplanung mit konkreten Arbeitsschritten und Handlungsempfehlungen auf der Grundlage aktueller Trends und bewährter Maßnahmen zur Vermarktung geologischer Objekte im engen Zusammenhang mit der gesamten Naturparkregion. Dazu müssen einerseits weitere touristische Anbieter und konkrete buchbare Angebote gefunden werden, andererseits sollen weitere Geo- Routen (für andere Zielgruppen) vorgeschlagen werden.

Die beiden Teile der Machbarkeitsstudie sowie eine Karte des Geoparks stehen HIER zum kostenlosen Download bereit.