Was ist ein Geopark?
Entsprechend der UNESCO-Definition für Geoparks enthält ein Nationaler GeoPark geologische Sehenswürdigkeiten (Geotope) beliebiger Größe oder ein Ensemble mehrerer Geotope, die von regionaler und nationaler geowissenschaftlicher Bedeutung, Seltenheit oder Schönheit, repräsentativ für eine Landschaft und deren geologische Entstehungsgeschichte sind. Zusätzlich zu den geologischen sollen auch archäologische, ökologische, historische oder kulturelle Sehenswürdigkeiten enthalten sein, die touristisch erschlossen bzw. entwickelt werden können.
Ein Nationaler GeoPark hat klar definierte Grenzen und weist eine hinreichend große Fläche auf, um der Wirtschaftsentwicklung vor Ort dienen zu können. Er muss in einer klar definierten Struktur verwaltet werden.
In einem Nationalen GeoPark sind die einzelnen Sehenswürdigkeiten öffentlich zugänglich und miteinander vernetzt.
Die Idee des Thüringisch - Fränkischen Geoparks
Beginnend mit dem Jahr 2005 wurden auf Thüringer Seite erste konkrete Schritte zur Schaffung des Nationalen Geoparks im Thüringisch - Fränkischen Schiefergebirge unternommen.
Die Idee zur Einrichtung eines Nationalen Geoparks im Thüringisch - Fränkischen Schiefergebirge geht zurück auf eine mehrjährige intensive Zusammenarbeit der Verwaltung und des Vereins „Naturpark Thüringer Schiefergebirge / Obere Saale" e.V. und dem Naturpark „Frankenwald" auf bayerischer Seite mit der Zielstellung einer stärkeren Inwertsetzung der vorhandenen geotouristischen Potenziale als ein Beitrag zur nachhaltigen sozioökonomischen und kulturellen Entwicklung der Region.
